Streit um die TV Gelder

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    • Wie entwickelt sich die Bundesliga?

      Es geht um die Fleischtöpfe, das internationale Geschäft.
      Wir haben 4 CL Plätze aber weit mehr Kandidaten, ich schaue mal in die nächsten 2 Jahre.

      FC Bayern München - müssen wir nix sagen, ein Platz ist sicher vergeben.
      VfL Wolfsburg - die machen das mit Geld klar, ein weiterer Platz vergeben.
      BVB - die korrigieren im Sommer ihren Kader und beanspruchen einen weiteren Platz.
      bleibt noch ein Plätzchen übrig, hier die Bewerber.

      Bayer Leverkusen - im Sommer 30 Mio ausgegebenen, das ist die EL zuwenig.
      S04, großer teurer Kader auch hier ist die CL zumindest alle 2 Jahre Pflicht, was aber schon Probleme verursacht.
      Einer der beiden Vereine kommt in Zukunft etwas unter die Räder, falls beide pennen steht mit BMG einer dahinter der den Druck CL zu müssen nicht hat. Ich bin mal gespannt wie das ausgeht wenn der Kampf von allen geführt wird können wir uns auf alle Fälle auf starke Teilnehmer in der EL freuen.
      fussball-forum-1899hoffenheim.de/ [*543]
      Rechtschreibfehler sind gewollt!
      In der richtigen Reihenfolge ergeben sie die Formel, wie man Wasser zu Bier machen kann.
    • Es geht m.E. nicht um groß oder klein.
      Es geht um den ( legitimierten ) "Verstoß" gegen die 50+1-Regel.
      Wenn man das von Seiten des DFB zulässt, sollte es zumindest erlaubt sein, darüber nachzudenken, inwieweit andere Privilegien, die auf der 50+1-Regel basieren, entfallen können/sollen/müssen.
      Von Seiten der 3 betroffenen Vereine zu argumentieren, dass die Solidargemeinschaft in Frage gestellt wird, ist nach meinem Dafürhalten eher scheinheilig und ein Vorwand; wo war denn die Solidarität dieser 3 Clubs, als es um die Einhaltung der ( solidarisch verabschiedeten ) 50+1-Regel ging?
      "It's impossible." said pride.
      "It's risky." said experience.
      "It's pointless." said reason.

      "Give it a try." whispered the heart.



      "Grau is im Leben alle Theorie - entscheidend is auf'm Platz." ( Adi Preißler )

      "Wir brauchen viele Jahre, bis wir verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können." ( Ernst Ferstl )
    • sportler schrieb:

      ausgerechnet von einem verein, der durch die großen gesponsort und gerettet wurde, stellt solch einen Antrag!
      Von welchen "Großen"(?) ist denn der FC. St. Pauli angeblich gesponsort und gerettet worden?


      Edith summt: "2 x 3 macht 4 widdewiddewitt und 3 macht 9e.....ich mach mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt"
      His first kick was a header and he missed it.
      http://www.vermoegensteuerjetzt.de/vermoegensuhr/
    • Völler: "Rettig macht auf Schweinchen schlau"
      . Aber falls doch, könnte es sein, dass andere Verein auch auf die Idee kommen, sich selbst zu vermarkten, zum Beispiel Bayern München.
      kicker.de/news/fussball/bundes…f-schweinchen-schlau.html

      Wobei die Bayern kein Geheimnis daraus machen das die nur darauf warten. Die Konsequenz wäre verheerend. Die Diskussion über 50+1 ist richtig und wichtig aber hier hatte ich sofort ein sehr sehr schlechtes Gefühl. Falls es eine Sonderreglung gibt egal welche Situation also die 50+1 oder gar die 5 Jahreswertung, in jeden dieser Fälle kann ich mir vorstellen das Klagen anhänglich werden die für sehr viele ein echtes Problem nach sich ziehen werden.
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      In der richtigen Reihenfolge ergeben sie die Formel, wie man Wasser zu Bier machen kann.
    • bwg schrieb:

      sportler schrieb:

      ausgerechnet von einem verein, der durch die großen gesponsort und gerettet wurde, stellt solch einen Antrag!
      Von welchen "Großen"(?) ist denn der FC. St. Pauli angeblich gesponsort und gerettet worden?

      Edith summt: "2 x 3 macht 4 widdewiddewitt und 3 macht 9e.....ich mach mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt"
      sagt dir z. B. der allseits geliebte FC Bayern samt seinem damaligen Manager was?
    • Es wird gerne in den Medien kolportiert, dass der FC: Bayern oder Uli H. den FC St. Pauli gerettet hätten, das ist Quark.

      Das Benefizspiel nach Anfrage von Littmann bei Hoeneß hat seinerzeit dem FCSP geholfen, war aber nur ein Baustein von vielen um die erneut drohende Insolvenz abzuwenden. Der Kick hat ca. "nur" Euro 200.000 eingebracht. Es gab diverse Aktionen wie "Saufen. oder F....en für St.Pauli", Spenden aus der Fanszene, die berühmte Retter-Shirt-Aktion, Bürgschaft von Stadt und Littmann privat (alleine die über Euro 300.000), und letztendlich mussten 2004 dann noch die Merchandise-Rechte für 30 Jahre verkauft werden.

      Man hätte die Insolvenz auch ohne das Benefizspiel abwenden können, dennoch war dieses hilfreich. Was das jetzt aber mit einem Sponsoring, und dazu noch von "den Großem" (Plural) zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Zudem es in diesem Zusammenhang ja nicht um große Vereine, sondern um solche geht, welche die 50+1 Regel mit Sonderrechten umgehen dürfen.
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    • wer profitiert denn von solchem Vorhaben? Doch nur die Groß-Reichen wie Bayern oder Dortmund. Hoffe soll ja leer ausgehen bei dem neu gewünschtem Verfahren. Wie sieht es dann mit den Traditionsvereinen und deren steuersuventionierten Kassen, Flugplätzen und was weis ich noch alles aus? Ich finds einfach nur noch lächerlich was da Pauli treibt. Wenn sie wie du schreibst schon diverse Aktionen wie "Saufen. oder F....en für St.Pauli", Spenden aus der Fanszene, die berühmte Retter-Shirt-Aktion haben oder hatten brauchen sie dann auch das Fernsehgeld nicht! Wenn ich Didi wäre würd ich sagen: Jetzt erst recht!!!
    • Haben da einige bei St. Pauli zu viel Bommerlunder getrunken, oder sind sie nach dem Auswärtsspiel im Augustiner versackt?
      Anders kann ich mir diesen nicht zu Ende gedachten Vorschlag nicht erklären. De facto ist das die Abschaffung der Zentralvermarktung und damit würden vor allem die Zweitligisten deutliche finanzielle Nachteile haben.
      running gag
    • Vielschichtiges Thema:

      Zentralvermarktung: ja, bedarf der Diskussion.
      Contra: Warum eigentlich?
      Pro: Auch die Underdogs sollen partizipieren.

      "wer profitiert denn von solchem Vorhaben? Doch nur die Groß-Reichen wie Bayern oder Dortmund."
      Glaube ich, ist zu kurz gesprungen: Es profitieren die Vereine, die auch auswärts Zuschauer mobilisieren können.
      Ist es nicht erstaunlich, dass ausgerechnet die 3 Clubs, bei denen die 50+1-Regel nicht ziehen muss, die wenigsten Zuschauer zu Auswärtsspielen mitbringen und selbst das Fernsehinteresse generell deutlich geringer ist als bei allen anderen Vereinen und sich "schlussendlich" nur an der Attraktivität des Gegners orientiert?

      Das Thema Zentralvermarktung ist natürlich ein Pfund; und da gilt m.E., was Du eben angeführt hast: Es profitieren nur wenige.
      Insofern glaube ich, dass die Zentralvermarktung im Sinne des "gesamten Geschäftes" schon angebracht ist, aber man sehr wohl über die Verteilungsquoten neu diskutieren könnte.

      Und über allem schwebt die juristische Unsicherheit, ob 50+1 einer juristischen Prüfung im europäischen Kontext überhaupt stand hält.
      Klar könnte die juristische Klärung durch ein entsprechendes Ausscheren befeuert werden.
      Und wenn das Urteil so ausfiele, wie es eigentlich alle erwarten (, dass 50+1 nur Nostalgie ist ), hätten wir von jetzt auf gleich eine veränderte Fußballlandschaft - wie seinerzeit nach dem Bosman-Urteil . Aber ich habe den Eindruck, dass will auch keiner ( vielleicht bis auf Kind ) so wirklich.
      Bin gespannt, wie es weiter geht.
      Aber spannend ist der Vorstoß von Pauli allemal.
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    • Bei den TV-Erlösen geht es um Einschaltquoten, bei der Einzelvermarktung darum, wie viele Anhänger des jeweiligen Vereins sind bereit, für Live-Übertragungen Geld zu bezahlen? Das kann man sicher nicht an der Anzahl der Auswärtsfans festmachen, im Gegenteil, die sind nicht im Stadion, weil sie es sich vor dem Pantoffelkino gemütlich machen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Mateschitz von der Einzelvermarktung begeistert wäre, denn da hat RBL sicher enormes Potenzial.
      running gag
    • Aber hängt das nicht zusammen:
      Wenn wir z.B. gegen Wolfsburg spielen gehen i.d.R. Karten des Auswärtskontingents kurz vor Spielbeginn noch einmal in den Heimverkauf.
      Bei Frankfurt oder Köln passiert das nicht.

      Und daraus ergibt sich doch die Frage: Was wollen wir?
      Volle Stadien oder eine gute TV-Quote?
      Es ist doch wohl so, dass - wirklich überspitzt gesagt - bei den Vereinen , bei denen die Stadien voll sind, auch die Einschaltquoten besser sind - oder liege ich da falsch?
      M.E. gibt es bei den Vereinen unterschiedliche Fanunterstützung, egal, ob im Stadion oder am TV.
      Wenn das so ist, stellt sich die Frage, ob man das nicht auch bei der Verteilung der Gelder - in welcher Form auch immer - berücksichtigen sollte.
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    • na kalr teilt mal die Gelder schön zwisxhen Dortmund, Bayern, Schalke, köln und Frankfurt auf. Aus der zweiten Liga noch den FCK der dann hoffentlich niocht noch mehr Steuergelder benötigt. So ein Schwachsinn. Entweder ,man ist in einer Solidargemeinschaft, dann heist es Gleiches für alle oder man löst sie auf..
    • Ich finde den Ansatzgedanken mit der Verteilung nach Zuschauern nachvollziehbar.
      Aber: Eigentlich sollte es im Sport doch danach gehen, wer der Beste bzw. der Bessere ist und nicht wer mehr Fans mitbringt.
      Und zusätzlich: Wonach sollte man bewerten? Nach Auswärtsfans? Nach Heimfans? Dann bekommt Dortmund selbstverständlich am meisten. Oder nach der prozentualen Auslastung? Nach Fernsehzuschauern? Aber auch da gibt es ungünstige Konstellationen für viele Vereine, wenn sie beispielsweise fast nur samstags um 15:30 Uhr spielen.

      Ich finde das alles zu vage, weshalb ich dafür plädiere bei der jetzigen Art der Verteilung zu bleiben.
    • Ich denke auch, dass der Vorschlag keine Mehrheit finden wird; schon allein aus dem Grund, dass man die Folgen - u.a. Einzelvermarktung, juristische Überprüfung der 50+1-Regel - fürchtet.
      Unabhängig davon ein Ansatz, mit dem man sich ruhig einmal etwas intensiver beschäftigen kann, wie auch immer eine mögliche Lösung aussehen könnte.
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    • sportler schrieb:

      wer profitiert denn von solchem Vorhaben? Doch nur die Groß-Reichen wie Bayern oder Dortmund. Hoffe soll ja leer ausgehen bei dem neu gewünschtem Verfahren. Wie sieht es dann mit den Traditionsvereinen und deren steuersuventionierten Kassen, Flugplätzen und was weis ich noch alles aus? Ich finds einfach nur noch lächerlich was da Pauli treibt. Wenn sie wie du schreibst schon diverse Aktionen wie "Saufen. oder F....en für St.Pauli", Spenden aus der Fanszene, die berühmte Retter-Shirt-Aktion haben oder hatten brauchen sie dann auch das Fernsehgeld nicht! Wenn ich Didi wäre würd ich sagen: Jetzt erst recht!!!
      Es geht nicht darum, was St. Pauli an Fernsehgeldern braucht oder nicht. Es geht auch nicht um irgendwelche weiteren Subventionen aus öffentlicher Hand. Es geht lediglich um die Verteilung der Gelder aus der Solidargemeinschaft. Alle Vereine sollten meiner Meinung nach von der "Ausschüttung in einem gerechten Maße profitieren.

      Loddar schrieb:

      Haben da einige bei St. Pauli zu viel Bommerlunder getrunken, oder sind sie nach dem Auswärtsspiel im Augustiner versackt?
      Anders kann ich mir diesen nicht zu Ende gedachten Vorschlag nicht erklären. De facto ist das die Abschaffung der Zentralvermarktung und damit würden vor allem die Zweitligisten deutliche finanzielle Nachteile haben.
      Ich verstehe den Vorschlag nicht als Sargnagel für die Zentralvermarktung. Sicherlich beinhaltet dieser Antrag gewisse Risiken (von finanziellen Nachteilen der übrigen Vereine bis hin zum Kippen der Zentralvermarktung), doch begreife ich selbigen eher als ein trojanisches Pferd, um eine Diskussion, einen Dialog zu initiieren, und später mit abgemilderten Vorschlägen zumindest eine gerechtere Verteilung der Einnahmen zu erreichen. Eine altehrwürdige orientalische Basartaktik.... ließ ich mir sagen.... 8)

      sportler schrieb:

      na kalr teilt mal die Gelder schön zwisxhen Dortmund, Bayern, Schalke, köln und Frankfurt auf. Aus der zweiten Liga noch den FCK der dann hoffentlich niocht noch mehr Steuergelder benötigt. So ein Schwachsinn. Entweder ,man ist in einer Solidargemeinschaft, dann heist es Gleiches für alle oder man löst sie auf..
      Du vermischt hier unterschiedliche Themenbereiche,,mit Steuergeldern hat das ganze nichts zu tun. Und, es ist eben keine Solidargemeinschaft wo es heißt "Gleiches für alle", denn, um es mit Orwell zu sagen- "Einige Tiere sind (bislang) gleicher."

      Edith sagt: "Hier wird es ganz gut beschrieben".:

      welt.de/sport/fussball/2-bunde…L-Fuenfjahreswertung.html

      Und zu Völler:



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      http://www.vermoegensteuerjetzt.de/vermoegensuhr/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bwg ()

    • Der Artikel ist nicht wertfrei geschrieben, der Autor ergreift eindeutig Partei..., oder hat es nicht verstanden.

      "Vor allem aber liefert die Diskussion wieder einmal den Anstoß zum größten Problem des deutschen Profifußballs: die verordnete, aber nicht praktizierte 50+1-Regelung. Hoffenheim, Hannover oder auch das faktisch am Tropf von Red Bull hängende RB Leipzig führen die Vorschrift ad absurdum und die Liga damit an der Nase herum."

      Das ist falsch: Die 50+1 Regel gilt und wird eingehalten, es sei denn, es gibt eine Ausnahmegenehmigung, dann gilt sie für den betreffenden Verein nicht mehr.
      Diese Ausnahmen wurden aber nicht einfach so erteilt, wie wir wissen...und wenn einer da was ad absurdum führt, dann die DFL...Nix Checker :evil:

      Wie kommt er dazu vom "größten Problem" des deutschen Fußballs zu sprechen. Die mangelnde Finanzierung im Vergleich zu Großbritannien ist das größte Problem des deutschen Fußballs und das hat nun gar nix mit den 3 "bösen" Vereinen zu tun...
      Don't fuck with me :evil:
    • strawalde schrieb:

      Der Artikel ist nicht wertfrei geschrieben
      Zum Glück.

      strawalde schrieb:

      Das ist falsch: Die 50+1 Regel gilt und wird eingehalten, es sei denn, es gibt eine Ausnahmegenehmigung, dann gilt sie für den betreffenden Verein nicht mehr.
      Punkt für Dich, ist aber Wortklauberei, sie gilt eben nicht für alle.

      strawalde schrieb:

      Diese Ausnahmen wurden aber nicht einfach so erteilt, wie wir wissen
      Nenne mal gute Gründe warum einige Vereine vor der Regelung "gleicher" sein sollten als andere ohne das es irgendeinen Ausgleich für diesen wettbewerbsrelevanten Vorteil für die übrigen "Solidargemeinschaftler" geben sollte. Lasse mich gerne überzeugen..
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